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No Risk, more Safety

Weidmüller unterstützt bei der Einhaltung der neuen Maschinenrichtlinie 2006/42/EG

 

Mit Einführung der neuen Maschinenrichtlinie 2006/42/EG ergeben sich grundlegende Änderungen in der Beurteilung geeigneter Sicherheitstechnik. Als kompetenter Partner der Maschinenbauindustrie unterstützt Weidmüller seine Kunden bei der Einhaltung der neuen Bedingungen.

 

Die neue Richtlinie, welche durch die sogenannte Maschinenverordnung in deutsches Recht umgesetzt wurde, konfrontiert Automatisierungsanbieter und Maschinenbauer mit der Aufgabe, verbindliche Aussagen zur Ausfallwahrscheinlichkeit ihrer Anlagen zu treffen.

 

Für sämtliche Produkte, die unter die Maschinendefinition der Richtlinie fallen, muss die Konformität mit den relevanten EU-Vorschriften nachgewiesen werden. Belegt wird dies durch das CE-Zeichen auf dem Produkt. Ein wesentlicher Teil der Konformität ist die Maschinensicherheit, die den Schutz von Menschen, ihrer Gesundheit und körperlichen Unversehrtheit fordert.

 

Bei der Gesamtevaluierung unterstützt Weidmüller seine Kunden durch die Angabe von Werten über die Zuverlässigkeit bzw. Ausfallrate der aktiven Komponenten aus dem Weidmüller-Produktspektrum. Für mechanisch sehr beanspruchte Module, wie beispielsweise Relais, werden zur Berechnung der Ausfallwahrscheinlichkeit sogenannte B10-Werte herangezogen. Diese Werte geben an, wieviel Zeit voraussichtlich vergeht, bis zehn Prozent der Relais in einer bestimmten Applikation ausgefallen sind. Dabei spielen Parameter wie Schaltstrom, Schaltspannung und Beschaltung eine wesentliche Rolle .

 

Ein weiterer aus der neuen Maschinenrichtlinie resultierender Aspekt, den die Norm EN ISO 13849-1 unter anderem für die Sicherheit von Maschinen vorgibt, ist die Vermeidung von Ausfällen aufgrund gemeinsamer Ursache (Common Cause Failure = CCF). Eine geeignete Maßnahme ist der zuverlässige Schutz gegen Überspannungen. Wenn Anlagen- und Maschinenbauer sicherstellen, dass Zerstörungen durch direkten oder indirekten Blitzschlag verhindert werden, erhalten sie dafür 15 von 100 Punkten im Bewertungsschema der Maschinenrichtlinie – also bereits knapp ein Viertel der 65 Punkte, die erreicht werden müssen, damit die Anforderungen hinsichtlich CCF erfüllt sind.

 

Das Weidmüller-Sortiment im Bereich Blitz- und Überspannungsschutz umfasst Schutzmodule für den Energie-, MSR- und Datenbereich. Die Komponenten erfüllen die neuesten Normen, so etwa der steckbare Überspannungsschutz für Mess-, Steuer- und Regelsignale VARITECTOR SPC. Er leistet den nach IEC 61643-22 definierten D1-, C2- und C1-Schutz und beinhaltet eine interne Überwachung, welche die Fehlererkennung und -meldung regelt. Im Fall eines Kurzschlusses auf der Signalleitung oder beim fehlerhaften Anschließen gehen die Ableiter in den nach neuestem Stand der IEC 61643-21 geforderten Überlast-Ausfallmodus über. Mit diesen Funktionen unterstützt VARITECTOR SPC maßgeblich bei der Vermeidung eines Ausfalls verschiedener Teile durch gemeinsame Ursache.

 

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